Distanzritt Stechliner Forst

Erstmalig fand der Distanzritt 2009 statt, damals noch auf dem Turniergelände in Großwoltersdorf und mit anderen Veranstaltern.

2013 entschloss sich die damals 19 Jährige, energiegeladene Tanja Schröder,

die Veranstaltung neu zu gestalten und ansprechender für die Reiter aufzuziehen.

Als 2015 der Reiterhof Kunkel mit einstieg, öffneten sich neue Türen für die Veranstalterin und der Distanzritt fand erstmalig auf deren Gelände statt.

Es entstanden neue Wege für Pferd und Reiter durch atemberaubende Natur und

trotz regnerischen Wetters erfreuten sich die 25 Reiter an der neuen Location.

Im Juli 2016 ereignete sich der Ritt erneut, begleitet von bestem Wetter und begeisterte die 65 Reiter als auch die Zuschauer.

Aufgrund der anerkennenden, als auch positiven Resonanz, entschloss sich die 22 Jährige, eventuell auch bald die Landesmeisterschaft Berlin Brandenburg im Distanzreiten zu veranstalten.

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Ein Artikel geschrieben von Miriam Lewin über den Distanzritt 2016

 

 

Distanzritt Stechliner Forst

Einen guten Ruf hat sich der Distanzritt Stechliner Forst erarbeitet, seitdem Tanja Schröder und ihr Team die Organisation übernommen haben. Austragungsort ist der Reiterhof Kunkel in Dollgow nahe Rheinsberg, eine landschaftlich reizvolle, wenn auch regionaltypisch flache Region im nördlichen Brandenburg. Beim diesjährigen Ritt am 9. Juli gab es zudem noch schönes Wetter. (Ich erinnere mich an einen rechten „Sauwetterrritt“ im Frühjahr vergangenen Jahres. – Aber auch da waren die Reiter des Lobes voll gewesen, denn ein gemütliches Reiterstübchen bot nicht nur Schutz vorm Regen, sondern auch Snack und Heißgetränk.)

 

Auf dem LDR über 95 km waren sieben Reiter angetreten. Den Sieg sicherte sich die Ex-Landesmeisterin aus 2015, Birgit Kurek mit ihrem 17jährigen Hamdani Ashhira ox, gemeinsam mit dem bemerkenswert konstant laufenden kleinen 15jährigen Rapphengst Jilfan Assalaam ox von Julian Knierim.

 

Ein besonders schönes Bild gab es, als beim MDR über 65 km sechs Reiter gemeinsam als Sieger die Ziellinie überquerten. Sven Lüdeke mit Eros, Anne Koch mit Bonitah und Axel Baldauf (der sächsischen Landesmeister 2015) mit Shayan repräsentierten dabei eine starke Fraktion aus Sachsen, während Rilana Sansour mit Kazaam, Annette Seidel mit Assada und Hans-Joachim Rühlemann mit Corista die Berlin-Brandenburger Ehre verteidigten.

 

Insgesamt waren 64 Starter auf Ritten und Fahrten von 25 bis 95 Kilometern angetreten. Dabei gab es nur einen einzigen Ausfall und auch sonst nur einen kleinen Wermutstropfen, da einige Einführungs- und Kurzstreckenreiter durch Verreiten unbeabsichtigt abgekürzt hatten und dafür Zeitstrafen kassierten.

 

Die Veranstaltung hat sich erneut mit Nachdruck als Austragungsort für eine Landesmeisterschaft empfohlen, zumal die Strecken auch für Sulkys geeignet sind, sodass es sich anbieten würde, auch wieder eine LMF auszuschreiben – wenn nicht gar einmal einen noch ambitionierten Fahrwettbewerb.

 

Miriam Lewin

Copyright @ Tanja Schröder